Wern-Radweg: Abschnitt Bergrheinfeld - Arnstein

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Barocke Schloss- und Burgenpracht erwartet die Radler auf der zweiten Etappe des Wern-Radwegs. Sie führt von Bergrheinfeld nach Arnstein durch das schöne Tal der Wern.

Hat sich die Wern bei Bergrheinfeld nahe an den Main geschmiegt, so verlässt sie ihn auch schon wieder und nimmt im Norden des Mainbogens ihren Weg nach Westen. In ihrem eigenen Tal braucht sie über 60 Kilometer weniger als der Main nach Wernfeld.

Bis Arnstein, dem Ziel dieser Etappe, war die Wern früher stark gewunden, bis sie in den 1930er Jahren begradigt wurde – was man nun aus Gründen des Hochwasser- und Naturschutzes wieder Stück für Stück rückgängig macht. Damit schenkt man nicht nur den Radlern ein großes Stück Flussidylle, sondern auch den Tieren und Pflanzen besseren Lebensraum. 

Nach dem Start in Bergrheinfeld erreichen die Radler über 
Ettleben Werneck. Nach Plänen des genialen 
Barockbaumeisters Balthasar Neumann ließ hier der Würzburger Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn Schloss Werneck errichten. Zwar wird das Schloss heute als Klinik genutzt, der Park allerdings steht für jedermann offen. Auch die Schlosskirche mit ihrer reichen barocken Ausstattung ist frei zugänglich.

Hinter Werneck radelt man weiter und durchquert Zeuzleben, Mühlhausen und Gänheim. Hier verlässt die Wern das Schweinfurter Land und erreicht den Landkreis Main-Spessart. Zu spüren ist dieser Übergang an der einzigen deutlich wahrnehmbaren Steigung auf der gesamten Strecke, das Werntal aber zeigt sich in der Folge besonders romantisch.

So erreicht man Arnstein und sieht bereits vom Radweg aus die spätgotische Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Sondheim. In Arnstein wartet auch eine Synagoge im klassizistischen Stil. Sie wurde in den vergangenen Jahren unter dem Thema „Alte Synagoge Arnstein – Bruchstück einer Vergangenheit” restauriert und zu einem Begegnungszentrum umgestaltet.


  • Länge:

    20 km

  • Aufstieg:

    Abstieg:

  • OVL

    GPX


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